SmartSVN – schlaue Versionierung

am Montag, 10. November, 2008 - 16:09 von Herbi

SmartSVN ist ein Subversion-Client aus dem Hause syntevo. Deren Ziele sind es, mit diesem Client die Versionierung visuell, effizient und kompfortabel zu machen. Dies soll erreicht werden, indem man unterschiedliche Visualisierungen und Dartellungen anbietet, Tagging und Branching nativ integriert und eine Shell-Integration, sowie diverse Wizards zur Verfügung stellt.

Insgesamt geht dieses Konzept auf. Gerade bei größeren Projekten, kann man so die Übersicht waren. Die Kehrseite der Medaille ist, dass manche Aktionen nicht mehr so schnell von der Hand gehen, da die vielen Features das routinierte Arbeiten mit Subversion an manchen Stellen überladen.

Der Checkout geht leicht von der Hand. Bei größeren Projekten findet man hier schnell das gewünschte Quellverzeichnis und man hat diverse Möglichkeiten, den Checkout im Nachhinein zu verwalten (zum Beispiel als Projekt in SmartSVN). Dabei ist der Repositorybrowser ungewöhnlich schnell. Für einen schnellen Checkout reicht es, die Repository-URL und das lokale Zielverzeichnis anzugeben, um sich die restlichen Einstellungen zu sparen.
Der Commitwizard wirkt auf Anhieb recht komplex. Allerdings ist dieser auch sehr mächtig und überrascht durch eine intelligente Automatisierung. Somit geht ein Commit doch einfach von der Hand. Während man seine Änderungen in das Repository überträgt, kann SmartSVN auch gleichzeitig die lokale Kopie bereinigen, indem zum Beispiel unnötige Verzeichnisse entfernt werden.

Die Änderungen können pro Datei können optisch schön dargestellt werden. Einzelne Änderungen können hierbei auch per Klick rückgängig gemacht werden. Ein ähnlich benutzerfreundlicher Dialog kommt auch beim Merging zur Anwendung.

Branches werden über einen Dialog angelegt. Dabei sind Branches und Tags nativ ins Programm integriert, als wären sie ein Bestandteil von Subversion. So haben diese nicht nur eine Bedeutung für den Benutzer, sondern werden auf Applikationsebene unterstützt. Dies erleichert die Arbeit in großen Projekten, da man schnell zwischen Branches springen kann und die Verwaltung dieser schnell von der Hand geht.
Wer Branches und Tags, sowie Kopien einer Datei innerhalb eines Projektes im Auge behalten möchte, findet mit dem Graphen ein mächtiges Werkzeug. Unterschiedliche Entwicklungszweige werden sichtbar gemacht und die Änderungen sind pro Zweig dargestellt. Diverse Filterfunktionen in den Darstellungen können die Ansichten auch auf das Wesentliche reduzieren.
Natürlich ist SmartSVN nicht perfekt. So ist man im ersten Moment von der Anzahl der Features erschlagen und muss sich zurecht finden. Auch wird man erst mit der Zeit mit allen Funktionen der Software vertraut. Die Dialoge und Menüs wirken auf Anhieb überladen und man findet sich anfangs nur schwer durch die zahlreichen Einstellungen.

Besonders negativ ist mir der Ordnerbrowser aufgefallen. Dieser zeigt nur die Laufwerke und hat keine Ansicht für den Desktop, die Eigenen Dateien oder selbst wählbare Favoritenorte.

Fazit

SmartSVN ist ein mächtiger Subversion-Client. Dadurch eignet er sich vor allem für mittelgroße bis große Projete. Man muss aber bedenken, dass ein paar Stunden mit der reinen Einarbeitung in den Clienten vergehen. Danach geht die Verwaltung eines größeren Projektes aber schnell von der Hand.
Über die kleinen Macken sieht man schnell bei den großen Vorteilen hinweg. Zudem kann man hoffen, dass die Entwickler in einer der nächsten Versionen eben diese Macken ausmerzen.

Wer nur an kleinen Projekten arbeitet, wird viele der Features nicht gebrauchen. Bei kleineren Projekten sind andere Clients, wie zum Beispiel TortioseSVN einfacher in der Bedienung und genügen ebenso den Ansprüchen.


Photoshop Buch Gewinnspiel

am Dienstag, 14. Oktober, 2008 - 10:25 von Herbi

In meiner täglichen Lektüre des Webstandard Blogs bin ich auf ein interessantes Gewinnspiel gestoßen. Diesmal gibt es da Photoshop Buch Adobe Photoshop 3 – Die Workshops für Einsteiger zugewinnen. Und wie bei dem letzten Gewinnspiel muss man den Beitrag wieder verlinken.

Da ich inzwischen die grundlegenden Werkzeuge kennengelernt habe und mit verschiedenen Tutorials, zum Beispiel von labproduction.de oder Adobe selbst gearbeitet habe, ist dieses Buch hoffentlich eine Bereicherung für mein Wissen. Dann muss man sich keine vorgefertigten Aktionen von deviantART mehr holen, sondern kann diese selbst erstellen.


Kategorien: SoftwareSonstiges
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Software-Tipp: Billy

am Dienstag, 14. Oktober, 2008 - 09:34 von xgerdax

Billy

Beta 1.04k von Billy

An dieser Stelle eine weitere Windows Software Perle: Billy

Die Kürze und Simplizität des Namens lässt auch direkt auf die Vorteile des Programms schließen: kurz, knackig, ressourcensparend (okay, beim letzten fällt die Assoziation zu einem Namen schwer, geb ich zu).

Also, Billy kommt in einer ~500kb kleinen Zip-Datei daher und kann nach dem entpacken ohne Installation genutzt werden. Praktisch für den Betrieb auf einem USB-Stick!

Im laufenden Betrieb variiert der Ram-Hunger zwischen 2 und 4mb, selbst nach Stundenlangem Hören und diverser Lade-Vorgänge. Vergleicht man das mit Windows Media Player, Winamp oder gar Foobar2000 ist das sehr wenig! Auch das Einladen von ganzen Partitionen voll MP3s geht hier erstaunlich schnell!

Ein besonderes Schmankerl in der letzten Beta ist das eingebaute “scrobbling”. Also das Übertragen des Gehörten in einen last.fm Account. (Einfach in den Settings unter “Playing History” Account und PW eintragen, Verbindung testen und voila…)

Url des Herstellers: http://www.sheepfriends.com/

Download: http://www.sheepfriends.com/?page=billy


Kategorien: Software
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Google Chrome

am Dienstag, 2. September, 2008 - 16:11 von Herbi

Mit Google Crome will Google nun mit einem eigenen Webbrowser auf dem Browsermarkt mitmischen. Noch heute soll eine Testversion zum Download angeboten werden.

Wer sich über die Features von Google Chrome informieren möchte, kann sich einen fast 40-seitigen Comic anschauen, der nicht nur die Features für den Benutzer näher bringt, sondern auch viel über das technische Konzept verrät.
Wichtige Features sind unter anderem:

  • verbesserte Sicherheit
  • hohe Performance und Stabilität
  • eigene Javascript-Engine V8
  • Open Soure
  • Webkit

Google will mit dem Browser den Markt umkrempeln, indem von Null angefangen wurde und ein Webbrowser entwickelt wird, der für heutige Webanwendungen ausgelegt ist.
So ist jeder Tab ein eigener Prozess, der in einer Sandbox ausgeführt wird. So kann die Webseite keinen Schaden anrichten und bei einem Absturz bleibt der Browser mitsamt den restlichen Tabs funktionsfähig. Zudem soll der Browser performanter werden, weil Plugins, Javascript und das Rendern der Webseite nochmal jeweils in eigene Prozesse gesplittet sind.

Ob der neue Browser Google Chrome etwas taugt, wird man heute Abend ab 21 Uhr, wenn die Testversion zum Download angeboten wird, sagen können. Aber das Konzept klingt vielversprechend.


Kategorien: NetlifeSoftware
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They are among us!

am Dienstag, 26. August, 2008 - 00:04 von Herbi

Wer den Firefox 3 hat, kann einmal about:robots in die Adresszeile eingeben.

Dort findet man ein Easteregg des beliebten Webbrowsers. Dort findet auch das erste Asimov’sche Robotergesetz Platz. Der Rest ist mehr humorvoll gemeint.

Viel Spaß!

… und sie haben einen Plan!


Kategorien: KuriosesSoftware
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Der App Store ist da!

am Donnerstag, 10. Juli, 2008 - 21:54 von Herbi

Der App Store mit Anwendungen für das iPhone und den iPod Touch ist nun online gegangen. Um Anwendungen herunter zu laden, braucht man allerdings eine neue Version 7.7 von iTunes, die bereits zum Download angeboten wird. Der Download scheint aber intern noch nicht umgestellt zu sein.

Um die Anwendungen dann auch nutzen zu können, braucht man das Software Update 2.0. Dazu ist noch kein definitiver Releasetermin bekannt, aber da morgen das neuen iPhone erscheint, welches dieses Update bereits von Haus aus mitbringt, liegt es nahe, dass das Update auch ab morgen verfügbar ist.

Bei den Anwendungen für die mobilen Geräte handelt es sich um Dienstprogramme, neue Interfaces für Webanwendungen (eBay, Facebook, …), Spiele und andere kleine Helfer, die einem das Leben erleichtern oder versüßen sollen.


O&O Softwarepaket

am Freitag, 20. Juni, 2008 - 08:23 von Herbi

Heute war unerwarteter Weise ein Paket für mich in der Post. Als ich es öffnete und den Brief las, stellte sich heraus, dass ich ein Softwarepaket von O&O Software gewonnen habe.

Darunter befinder sich ein Schlüsselband, Brause in der Geschmacksrichtung Waldmeister, ein Kugelschreiber, eine Trial-CD, eine Broschüre über eine Studie über Datensicherheit, sowie O&O Defrag 10 Professional Edition und O&O SafeErase 3.


O&O Defrag 10 Professional Edition

Das Defrag Tool ist laut mehreren Quellen wohl ein sehr gutes. Man kann zeitgesteuert Defragmentierungen ausführen lassen und unterschiedliche Arten auswählen. Dabei ist die Optimierung des freien Speicher möglich, aber auch die Sortierung der Daten nach Name, Zugriffen oder Erstellungsdatum.

Ich habe mich entschieden, meine Festplatte, soweit die Partition nicht zu voll ist, nach Zugriffen sortieren zu lassen. Das soll wohl eine deutliche Performancesteigerung bringen. Leider dauert die erste Defragmentation nur sehr lange, daher kann ich noch nicht von den Ergebnissen berichten.


Firefox 3

am Montag, 16. Juni, 2008 - 14:05 von Herbi

Morgen ist es soweit: Firefox 3 erscheint. In einer Meldung haben die Entwickler dies bereits bekannt gegeben und haben somit vor einiger Zeit das Warten beendet, nachdem sonst als Termin nur “when it’s ready” angegeben wurde.

Mit 14.000 Verbesserungen, soll der neue Firefox schneller, sicherer und produktiver als der alte Firefox 2 sein. Ob sich dies bewahrheitet, wird sich zeigen. Denn nicht alle Änderungen werden von dem User angenommen werden. Zum Beispiel hält der neue Firefox vor jedem Seitenbesuch Rücksprache mit Google, ob die Seite Malware enthält. Ist dies der Fall, wird eine Warnung angezeigt und die Seite vorerst nicht geladen, um den Anwender zu schützen. Ob man dies braucht und was daraus folgt, kann jeder für sich entscheiden.
Andererseits soll der Seitenaufbau aufgrund der neuen Gecko-1.9-Engine um einiges schneller sein. Das spricht stark für den Firefox 3, da die zweite Version des Browsers in dieser Disziplin nicht mehr glänzt.

Für den Release ist auch ein Weltrekord geplant. Man kann sich für den Download Day 2008 anmelden, um am Releasetag erinnert zu werden, den Download zu starten. Somit möchte der neue Firefox 3 in das Guinnes Buch der Weltrekorde für die Software mit den meisten Downloads am Releasetag eingetragen werden.

Wer den Firefox 3 einmal ausprobieren möchte, kann sich von den neuen Features überraschen lassen. Alle, denen ihr Firefox 2 ans Herz gewachsen ist, dürfen sich natürlich auch auf weitere Updates für den Browser freuen.
Und wer den Firefox nicht benutzt, der ist hoffentlich glücklich mit seinem aktuellen Browser.


Kategorien: NetlifeSoftware
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Firefox öffnet keine Flashdateien

am Montag, 28. Januar, 2008 - 22:37 von Herbi

Ich hatte das Problem, dass der Firefox keine lokalen Flashdateien (.swf) abspielen wollte, sondern mir immer den Dialog “Öffnen von …” angezeigt hat. Daher konnte ich mir keine lokalen swf-Dateien anschauen.

Das Problem lag nicht am Flashplayer, Firefox wusste nur nicht, wie er mit dem MIME-Typ umgehen sollte. Da dieser Typ aber auch nicht “Einstellungen – Inhalt – Dateitypen verwalten” vorhanden war, konnte ich daran recht wenig ändern.
Abhilfe schaffte ein manueller Eintrag in meinem Profil. In der Datei “mimeTypes.rdf” im eigenen Profilordner sind alle Typen aufgelistet. Wenn man dort vor dem Ende </RDF:RDF> noch einen Eintrag für application/x-shockwave-flash hinzufügt, öffnet der Firefox auch lokale swf-Dateien.

Der Eintrag sieht wie folgt aus:

<RDF:Description RDF:about=”urn:mimetype:application/x-shockwave-flash”
NC:value=”application/x-shockwave-flash”
NC:editable=”true”
NC:fileExtensions=”swf”
NC:description=”">
<NC:handlerProp RDF:resource=”urn:mimetype:handler:application/x-shockwave-flash”/>
</RDF:Description>


Micropolis

am Montag, 14. Januar, 2008 - 22:03 von xgerdax

Grandiose Nachricht für alle Software-Nostalgiker
EA stellt den Source Code vom guten alten SimCity unter die GPL und nennt das Ganze “MICROPOLIS“.
Zweck des ganzen seitens des größten Software Publishers ist, dass sie es als SimCity dem OLPC beilegen.

Das positive für uns: Da jetzt der Quelltext frei erhältlich ist, kann das lustige Portieren auf jede erdenkliche Plattform losgehen.
Passend dazu ein HOWTO zur Installation unter Ubuntu 7.10:

http://heyko.esenscity.de/blog/2008/01/14/micropolis-auf-ubuntu-710/


Kategorien: Software
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