Scythe Kaze Master
Heute ist mit der Post meine Lüftersteuerung gekommen, eine Scythe Kaze Master in Schwarz für einen 5,25″ Schacht und maximal 4 Lüfter.
Technische Details:
Maße: 148,5 x 42,5 x 63mm (BxHxT)
Gewicht: 165g
Lüfterkanäle: 4 (max. 12W pro Kanal)
Temperaturkanäle: 4
Spannung: 12V
Auflösung: 0.1°C
Genauigkeit: +/- 2°C
Einheit umschaltbar: °C oder °F
Messbereich: 0°C bis 100°C
Messfrequenz: 2 Sekunden
Farbrikneu und noch verklebt, sieht die Steuerung nicht sehr hübsch aus. Die Anschlüsse auf der Rückseite sind dafür aber leicht zu finden und deutlich gekennzeichnet.
Zu der Lüftersteuerung gibt es ein Stromkabel, für den Anschluss an einen großen 4-pin Stecker, vier Lüfterverlängerungskabel und sechs Temperatursensorkabel. Davon benötigt man aber nur vier Stück, hier hat Scythe schon einmal für Ersatz gesorgt, falls eines Hopp geht. Zudem sind noch Klebestreifen zur Befestigung der Fühler enthalten.
Der Einbau des Kaze Masters gestaltet sich recht leicht, da die Kabel insgesamt lang genug sind und vor allem das notwendige Zubehör vorhanden ist. Die Temperaturfühler kann man leicht an die Komponenten anbringen. Ich habe mich aufgrund der Lüfterpositionen für eine HDD, die GPU, die CPU und den RAM entschieden. Lediglich Letzter hat keinen Lüfter in seiner Nähe.
Die Anschlüsse für den Lüfter liegen leider hinter einer Reihe von Kondensatoren, weshalb man diese schlecht aufstecken kann. Die anderen Anschlüsse des Kaze Masters machen aber keine Probleme.
Im Laufwerksschacht wird der Kaze Master mit Schrauben an der Seite befestigt, allerdings ragt die Front bei mir einen Millimeter zu weit nach vorne aus dem Case raus. Dies liegt aber vermutlich eher an meinem Case als an Scythes Maßarbeit, da die Front bündig zum Laufwerk sitzt.
Das Endergebnis kann sich aber sehen (und steuern) lassen. Das Display ist bei Gegenlicht etwas schwach, aber akzeptabel. Insgesamt passt die Optik der Lüftersteuerung, dieses schlichte Schwarz gefällt mir sehr gut. Andere Modelle haben oft bunte Knöpfe oder auffällige Displays.
Der Kaze Master hingegen protzt nicht mit der Optik, sondern der Leistung. Vier Lüfter lassen sich sehr genau regeln. Im Bedarfsfall kann man die Lüfter auch komplett deaktivieren, was nur wenige Lüftersteuerungen unterstützen. Bei Ausfall eines Lüfters oder zu hoher Temperatur gibt es eine optische und akustische Warnung, die man auf Wunsch deaktivieren kann.
Für nicht einmal 40 Euro ist der Kaze Master eine gelungene Lüftersteuerung von dem sonst eher für Lüfter bekannten Hersteller Scythe. Bleibt nur noch das Problem, eine zu bekommen. Da muss man aktuell Lieferzeiten von mehreren Wochen hinnehmen, wenn man Pech hat, da nur wenige Shops diesen Artikel führen.








